Letzter Eintrag

Da ich jetzt nicht mehr Mitglied des Vorstands der Gesamtelternvertreter bin, ist dies der vorerst letzte Eintrag im Blog.

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Die Klassenelternversammlung

Auszug aus http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/mitwirkung/elternvertreter_leitfaden.pdf?start&ts=1434360189&file=elternvertreter_leitfaden.pdf:

Die Klassenelternversammlung

Klassenelternversammlung und Klassenelternsprecher Die Klassenelternversammlung (§ 89 Abs. 1 SchulG) besteht aus allen Eltern der Schüler einer Klasse, die zum Beginn eines Schuljahres minderjährig sind. Die Eltern volljähriger Schüler können beratend an den Elternversammlungen teilnehmen. Die Eltern-versammlung auf Klassenebene ist die unmittelbarste Form der Mitwirkung in der Schule. Hier üben alle Eltern gemeinsam ihr Recht auf Mitwirkung aus. Über Wahlen in der Klassenelternversammlung können sie darüber hinaus in Gremien der Schule, aber auch in überschulischen Gremien mitwirken. Eltern im Sinne des Schulgesetzes sind die für die Person des Kindes Sorgeberechtigten. Das sind in der Regel beide Elternteile. Die Mitwirkungsrechte können von den Sorgeberechtigten auch durch schriftliche Bevollmächtigung auf eine andere volljährige Person übertragen werden (§ 88 Abs. 4 SchulG). Diese Person kann beispielsweise ein neuer Lebenspartner eines Elternteils oder die Großmutter, aber auch jede andere volljährige Person sein. Der Klassenlehrer kann in diesen Fällen die Vorlage einer schriftlichen Vollmacht von den sorgeberechtigten Eltern verlangen. Wahlen in der Klassenelternversammlung Bei Wahlen und Abstimmungen haben die Eltern für jedes ihrer Kinder zwei Stimmen. Das gilt auch, wenn Mutter oder Vater allein anwesend oder allein erziehend sind. Beide Eltern können ihre Stimmen getrennt und nach eigener Entscheidung abgeben, was natürlich auch für das allein anwesende oder allein erziehende Elternteil gilt. Ist nur ein Elternteil anwesend, bedarf es für die Abgabe beider Stimmen keiner Vollmacht des anderen Elternteils. Eltern oder andere Personen, die mehr als zwei Kinder in der Klasse vertreten, wie beispielsweise Vertreter von Heimen oder Internaten, können höchstens vier Stimmen abgeben (§ 89 Abs. 5 SchulG). Die Klassenelternversammlung wählt spätestens einen Monat nach Unterrichtsbeginn zwei gleichberechtigte Klassenelternsprecher. Da die Klassenelternversammlung kein förmliches Gremium im Sinne des Schulgesetzes ist (vgl. § 121 Abs. 1 Satz 1 SchulG) ‑  was ihre Arbeit erleichtern soll, weil auf bestimmte Formalien verzichtet wird, wie Ladungsfristen und Protokollpflicht (Ausnahme: Wahlen) ‑ müssen zusätzlich keine Stellvertreter gewählt werden. Stellvertreter können jedoch gewählt werden, wenn das die Mehrheit der Klassenelternversammlung wünscht und Kandidaten zur Verfügung stehen. Die beiden Klassenelternsprecher sind mit ihrer Wahl automatisch stimmberechtigte Mitglieder der Gesamtelternvertretung (GEV) der Schule (§ 90 Abs. 1 SchulG). Als Vorsitzende der Klassenelternversammlung entscheiden beide Elternsprecher in eigener Verantwortung über die interne Verteilung ihrer Aufgaben und teilen dies der Klassenelternversammlung in der Regel auf der zweiten Klassenelternversammlung mit. Zu der ersten Klassenelternversammlung im Schuljahr, die zugleich als Wahlversammlung stattfindet, laden die beiden bisherigen Klassenelternsprecher ein (§ 89 Abs. 4 Satz 1 SchulG). Nur bei neu gebildeten Klassen (in der Regel in den Klassen 1 und 7) ist dies Aufgabe des Klassenlehrers (§ 89 Abs. 3 Satz 2 SchulG).

Aufgaben der Klassenelternversammlung

Die Klassenelternversammlung dient in erster Linie dem Informations- und Meinungsaustausch untereinander und mit dem Klassenlehrer sowie den anderen in der Klasse unterrichtenden Lehrern. Dadurch soll im Interesse der Schüler die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und Lehrern einer Klasse gefördert werden. Die Klassenelternversammlung sollte auch wichtige Entscheidungen, die in der Klassenkonferenz oder in anderen Gremien der Schule anstehen, im Vorfeld besprechen, um den beiden Klassenelternsprechern und den Vertretern in der Klassenkonferenz eine Orientierung für ihr Verhalten zu geben. Dabei dürfen aber keine verbindliche Weisungen gegeben werden, denn ein „imperatives Mandat“ schließt das Schulgesetz aus – Vertreter sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden, sogenanntes „freies Mandat“ (§  120 Abs. 1 SchulG). Die möglichen Beratungsgegenstände und Themen für eine Klassenelternversammlung sind umfassend und vielfältig; sie reichen von Fragen des Unterrichts, der Notengebung und Hausaufgaben, der Erörterung und Abstimmung über Klassenfahrten, über die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten bis hin zum Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern. Die Eltern der Jahrgangsstufen 3 und 4 können zudem auf ihrer ersten Klassenelternversammlung im jeweiligen Schuljahr mit der absoluten Mehrheit ihrer stimmberechtigten Mitglieder (nicht nur den anwesenden Eltern!) beschließen, dass der Lernerfolg der Schüler statt durch Noten verbal beurteilt wird (§  58 Abs. 4 Satz 2 SchulG). Die Eltern dieser beiden Klassen können in derselben Elternversammlung auch mit einer zwei Drittel Mehrheit ihrer stimmberechtigten Mitglieder beschließen, dass an die Stelle des zu erteilenden Halbjahreszeugnisses des jeweils ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufen 3 und 4 mit Noten oder einer verbalen Beurteilung ein schriftlich zu dokumentierendes Gespräch mit dem Klassenlehrer treten soll (§ 19 Abs. 1 Satz 5 Grundschulverordnung). Diese Entscheidungen gelten immer für ein Schuljahr, d.h. für das Schuljahr, in dem die Entscheidung beschlossen wird.

BEA Lichtenberg: Perspektive der LTGS / Ergänzungsbau nicht als MEB

Dirk war heute dankenswerterweise für unsere Schule auf der BEA:

Frau Hüber über die LTGS:

  1. Sie informierte über den gestrigen Beschluss der Schulkonferenz.
  2. Für 2016/ 2017 muss neu nachgedacht werden. Die RWGS ist als „Auslagerungsort“ dann aber wohl nicht vorgesehen.
  3. Auf Dirks Anfrage nach der Perspektive dieses Standortes in seiner Gesamtheit als Lew-Tolstoi-Schule sagte sie, dass von Seiten des Bezirksamts dieser Standort erhalten bleiben soll.
  4. Deshalb – so ihre Aussage – erhält die Schule einen festen Anbau mit Aufzug. Auf Dirks Nachfrage ergänzte sie, dass es keine Leicht- bzw. Modulbauweise sein wird! (Leider ist ihm in diesem Moment nicht der Brief von Frau Monteiro gegenwärtig gewesen, in dem ja etwas anderes geschrieben steht. Aber dies könnte man ja in der nächsten BEA-Sitzung klären, zu der die Bürgermeisterin eingeladen werden soll). Beginn des Anbaus wird 2017 sein. Frau Hüber denkt, dass die Erweiterung 2020 beendet sein wird.

Schulkonferenz: Keine Auslagerung der Europaklassen

Großer Dank an Frau Bleil und Frau Körnig – beide haben zusammen bei einer ausführlichen Begehung eine Lösung gefunden, wie die Europaklassen bei uns bleiben können und nicht zur Richard-Wagner-Grundschule ausgelagert werden müssen:

Zwei Funktionsräume werden zu Klassenräumen umfunktioniert. Wir rücken also zusammen.

Die Entscheidung für das Zusammenrücken durch die Schulkonferenz erfolgte einstimmig. Der vorgelegte Raumplan muss allerdings noch aktualisiert werden.

Frau Körnig hat auch grünes Licht gegeben und Frau Bleil hat direkt das Schulamt informiert.

In den Nachrichten

Am 11.5., 12.5. und am 13.5.2015 sind in der Berliner Zeitung drei Artikel erschienen die sich mit dem Thema steigende Schülerzahlen befassen:

Tenor: Der Senat und die Bezirk haben die Entwicklung der letzten Jahre verschlafen und rennen jetzt den überraschend gestiegenen Schülerzahlen hinterher. Leider erfolgt das eher reaktiv (mit den Mobilen ErgänzungsBauten/MEB) – es fehlt das mittel- und langfristige Konzept mit nachhaltigen Lösungen (z.B. inklusive Essens- und Horträumen).